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Der EAD und die Hochschule Darmstadt beteiligen sich mit einer gemeinsamen Aktion an der Europäischen Woche der Abfallvermeidung

Das Jahresmotto der Europäischen Woche der Abfallvermeidung vom 18. bis 26. November 2017 lautet ?Gib Dingen ein zweites Leben?. Ziel der Kampagnenwoche ist es, viele Europäerinnen und Europäer für die Notwendigkeit zur Abfallvermeidung zu sensibilisieren und neue Wege aus der Wegwerfgesellschaft zu präsentieren. Am Samstag (18.) informieren der EAD und die Hochschule Darmstadt von 10 bis 15 Uhr im Rahmen der europäischen Aktionswoche mit einem Stand auf dem Darmstädter Ludwigsplatz zum Thema Abfallvermeidung. Anhand von aufgestellten Mülltonnen wird symbolisch aufgezeigt, wie viel Müll jede Bürgerin und jeder Bürger jährlich produziert. Studierende der Hochschule Darmstadt verwandeln die Mülltonnen in eine Installation: Ergänzt um neueste wissenschaftliche Erkenntnisse rund um das Thema Abfall liefern sie eine Woche lang Bürgerinnen und Bürgern hilfreiche Informationen.

Eine zusätzliche Aktion findet vom 18. bis 25. November 2017 im Rahmen der Öffnungszeiten (Montag, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, Mittwoch von 13 bis 18 Uhr, Freitag von 8 bis 16 Uhr und Samstag von 9 bis 13 Uhr) auf der EAD-Recyclingstation statt. In Form einer Tauschbörse können Bürgerinnen und Bürger nicht mehr benötigte Gegenstände in ein eigens aufgestelltes Tauschregal ablegen oder direkt gegen andere Artikel tauschen. Neue und gebrauchte Produkte können dadurch nachhaltig weiter genutzt werden anstatt sie unnötig wegzuwerfen.

Initiiert wurde die Kampagne 2009 von der Europäischen Kommission und 2010 ging die Europäische Woche der Abfallvermeidung dann dank des Deutschen Naturschutzbundes NABU in Deutschland an den Start. Der NABU koordinierte die Europäische Woche der Abfallvermeidung bis 2014. Anschließend übernahm der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) das Projekt und ist seither die nationale Koordinierungsstelle.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Gedenkfeiern zum Volkstrauertag – am Waldfriedhof, in Arheilgen und Eberstadt

Anlässlich des Volkstrauertages lädt Oberbürgermeister Jochen Partsch die Bürgerinnen und Bürger zu einer Gedenkstunde am Sonntag (19.11.17) um 16:30 Uhr auf dem Waldfriedhof, Am Waldfriedhof 25, ein. Musikalisch wird die Veranstaltung von einem Posaunenchor umrahmt.

Auch in Arheilgen gibt es in Kooperation mit der Auferstehungsgemeinde und dem Gesangverein ?Sängerlust? eine Gedenkstunde zum Volkstrauertag um 11:30 Uhr in der Trauerhalle des Arheilger Friedhofes, Weiterstädter Straße 46. Bürgermeister Rafael Reißer wird eine Gedenkrede halten. Zum Abschluss wird am Ehrenmal ein Kranz niedergelegt.

Stadträtin Doris Fröhlich und die örtlichen Kirchen, der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen (Verband der Kriegsbeschädigten) und der Ortsverband Eberstadt laden um 15 Uhr zu einer Gedenkstunde auf den Eberstädter Ehrenfriedhof ein. Alle Eberstädter Vereine, Institutionen sowie Interessierte treffen sich um 14:50 Uhr am alten Eingang des Eberstädter Friedhofs, Palisadenstraße 5, und gehen gemeinsam zum Ehrenfriedhof, während die Glocken um 14:55 Uhr der evangelischen und katholischen Kirchen läuten.


Himmelsbeobachtung im Observatorium auf der Ludwigshöhe

VolkssternwarteAm 18.11.17 lädt die Volkssternwarte Darmstadt e.V. ab 20:00 Uhr zur Himmelsbeobachtung in das Observatorium auf die Ludwigshöhe ein.
Am Himmel zeigen sich noch immer viele Herbststernbilder: Im Süden das Pegasusquadrat, weiter östlich das Sternenband der Andromeda. Hier werden die bekannte Andromedagalaxie und ihre elliptischen Begleitgalaxien M32 und M110 beobachtet. Unweit davon bietet der Doppelstern Almach mit einer blauen und einer orangen Komponente im Teleskop einen reizvollen Farbkontrast.
Weiter nordöstlich stehen die Sternbilder Perseus und Cassiopeia, die Heimat vieler offener Sternhaufen. Im Verlauf des Abends steigen im Osten die Wintersternbilder auf. Hier bieten die Sternhaufen der Plejaden (das ?Siebengestirn?) und Hyaden im Sternbild Stier einen besonders schönen Anblick.
Der Eintritt ist frei, die Veranstaltungen finden jedoch nur bei klarem Himmel statt. Eine Anfahrtsbeschreibung findet sich unter www.vsda.de.


Christian Gerber, Bandoneón, und das Kammerorchester an der TU Darmstadt spielen Werke von Piazzolla, Vo?í?ek und Mendelssohn

Kammerorchester an der TU DarmstadtAm 19. und am 25. November 2017 gibt das Kammerorchester an der TU Darmstadt ein ?Concierto Sinfónico?. Unter der Leitung von Andreas Weiss als Gastdirigent sind die Ouvertüre für Bläser in C-Dur von Mendelssohn und die Sinfonie D-Dur des tschechischen Komponisten Jan Václav Vo?í?ek zu hören. Solist des Abends ist Christian Gerber, gefragter und vielseitiger Bandoneónist ist aus Hamburg. Gemeinsam spielen Gerber und das Kammerorchester Astor Piazzollas weltbekanntes Adiós Nonino und sein Concierto para Quinteto.

Die Konzerte sind am Sonntag, 19. November 2017 um 20.00 Uhr in der Christuskirche Darmstadt Eberstadt (Heidelberger Landstr. 155, Einlass ab 19.30 Uhr) und am Samstag, 25. November 2017 um 19.00 Uhr in der evangelischen Dreifaltigkeitskirche Reinheim/Odw. (Kirchstr. 25, Einlass ab 18.30 Uhr) zu hören. Das Konzert in der Christuskirche wird von der Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung gefördert. Der Eintritt zu beiden ?Concierto Sinfónico?-Konzerten ist frei, es wird um eine Spende gebeten.

Weitere Informationen auf www.kammerorchester-tud.de.

Christian Gerber

Christian Gerber ist einer der gefragtesten und vielseitigsten Bandoneónisten. Mit seinem 2001 gegründeten ?Quinteto Ángel? gastiert er regelmäßig in ganz Europa und teilte die Bühne bereits mit zahlreichen Größen des Tangos wie Alberto Podestá, Juan José Mosalini, Alfredo Marcucci, Raul Garello, Luis Stazo und anderen. Als Gast spielte er unter Anderem bereits beim WDR Rundfunksinfonieorchester Köln, den Hamburger Symphonikern, der Staatsoper Hannover, den Hamburger Philharmonikern und dem Berliner Konzerthausorchester.

Neben der Mitwirkung bei zahlreichen Genre-übergreifenden Projekten und Konzerten mit zeitgenössischer Musik runden Film- und Theatermusiken und -kompositionen (z.B. für das Deutsche Theater Berlin, die Schaubühne Berlin, das Hamburger Schauspielhaus) seine musikalische Tätigkeit ab.

Seit 2003 spielt er außerdem gemeinsam mit der Gruppe „Tangocrash“ (?Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2008?) und ist Teil der Gruppe ?Stazo Mayor? um Grammy Preisträger Luis Stazo. 2011 folgte die Gründung des Isabelle van Keulen Ensembles um die gleichnamige Violinvirtuosin, das sich der Musik Astor Piazzollas verschrieben hat.

Andreas Weiss

Andreas Weiss entstammt einer Musikerfamilie; mit fünf Jahren erhielt er Violinunterricht von der Mutter, später kamen Horn und Klavier hinzu. Früh wurde auch sein Interesse am Dirigieren geweckt: er debütierte bereits als 16-jähriger mit Mozarts ?Bastien und Bastienne?. Seine dirigentische Ausbildung erhielt er bei Jiri Stárek, Karl Maria Zwissler und Helmuth Rilling sowie in Meisterkursen, u.a. bei Rafael Kubelik.

1976 wählte ihn das Junge Kammerorchester Heidelberg zum künstlerischen Leiter; während der fast zehnjährigen Zusammenarbeit mit diesem Orchester entstanden auch zahlreiche Radio-Produktionen für den SWR. Mit Erfolg stellte sich Andreas Weiss 1980 beim Deutschen Musikrat vor: die Aufnahme in die 25. und 26. Bundesauswahl Junger Künstler brachte ihm erste Engagements bei namhaften deutschen Orchestern ein. 1983 war er Preisträger des IV. Internationalen Dirigentenwettbewerbs des Ungarischen Fernsehens in Budapest sowie des II. Internationalen Dirigentenwettbewerbs ?Grzegorz Fitelberg? in Katowice, wo er zusätzlich mit den Sonderpreisen der Schlesischen Philharmonie und des Großen Sinfonieorchesters des Polnischen Rundfunks ausgezeichnet wurde.

Als ständiger Gastdirigent stand er jeweils mehrere Spielzeiten am Pult des Folkwang Kammerorchesters Essen und der Südwestfälischen Philharmonie; eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn seit vielen Jahren auch mit dem Ansbacher Kammerorchester und der Internationalen Sommerakademie Schloß Pommersfelden, wo er bisher über 20 Sinfoniekonzerte leitete. Von 1985 bis 1993 war er musikalischer Leiter der Kammeroper Frankfurt. Als Gastdirigent arbeitet er mit zahlreichen Orchestern im In- und Ausland (u. a. Radio-Sinfonie-Orchester Basel, DSO Berlin, Ungarisches Rundfunkorchester, hr-Sinfonieorchester, Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, Radio-Philharmonie Hannover, Sinfonieorchester des Polnischen Rundfunks und Fernsehens, Schlesische Philharmonie Katowice, Bamberger Symphoniker und Stuttgarter Philharmoniker) sowie herausragenden Solisten (u.a. Justus Franz, Reinhold Friedrich, Ulf Hoelscher, Christoph Prégardien, Loriot) und trat bei renommierten Festivals auf (Internationale Maifestspiele Wiesbaden, Frankfurt Feste in der Alten Oper, Europäisches Musikfest Stuttgart).

1986 wurde Andreas Weiss auf eine Professur an die Hochschule für Musik in Karlsruhe berufen; er leitete dort über 30 Jahre die Kapellmeisterklasse und das 2012 gegründete Schulmusikorchester. Zahlreiche seiner Absolventen sind im In- und Ausland in leitenden Positionen bei Orchestern, an Theatern und Hochschulen tätig.

In der Spielzeit 2017/18 hat ihn die Philharmonie Baden-Baden als ständigen Gastdirigenten für die Leitung zahlreicher Konzerte verpflichtet.

Kammerorchester an der TU Darmstadt

Wichtigstes ?Markenzeichen? des 1981 von Studenten gegründeten Kammerorchesters an der TU Darmstadt sind seine abwechslungsreichen Konzerte, die einen weiten Bogen über verschiedene Musikepochen hinweg schlagen. Neben dem bekannteren Repertoire aus Barock, Klassik und Romantik spielt das Ensemble in fast jedem seiner Programme auch Werke des 20. Jahrhunderts bis hin zu Jazz und Weltmusik. Oft arbeiten die etwa 40 Musikerinnen und Musiker mit hervorragenden Solisten aus den Reihen des Staatsorchesters Darmstadt oder des hr-Sinfonieorchesters sowie ausgezeichneten Musikstudenten zusammen. 2016 stiftete das Kammerorchester in Zusammenarbeit mit dem Bundeswettbewerb Jugend musiziert erstmals einen Sonderpreis für junge Musikerinnen und Musiker. Leiter des Ensembles ist seit Anfang 2014 Arndt Heyer. Die Konzerte im November 2017 dirigiert Andreas Weiss als Gastdirigent.


Zusatzfahrten zu den Lilien

FußballZum Heimspiel des SV Darmstadt 98 am Freitag (17.11.17) gegen den SV Sandhausen setzt die HEAG mobilo zusätzliche Straßenbahnen und Busse ein. Die Straßenbahnen verkehren zwischen Berliner Allee und Böllenfalltor alle 7,5 Minuten.

Auf der Linie NE gibt es ab der Haltestelle ?Nieder-Ramstadt Im Hag? zur Haltestelle ?Böllenfalltor? zwei zusätzliche Fahrten um 16.40 Uhr und 17.15 Uhr. Auch auf der Linie 672 gibt es Zusatzfahrten: Um 14.43 Uhr vom Dieburger Bahnhof und um 16.01 Uhr und 17.01 Uhr ab der Haltestelle ?Groß-Zimmern Frankfurter Straße? zum Darmstädter Hauptbahnhof. Die Busse halten an allen Haltestellen entlang der Strecke.

Fahrradmitnahme eingeschränkt

Aufgrund der vielen Fahrgäste vor und nach dem Spiel dürfen in den Bussen und Bahnen des HEAG Verkehrskonzerns drei Stunden vor Spielbeginn ? am Freitag also ab 15.30 Uhr ? und zwei Stunden nach Spielende ? in diesem Fall bis 22.15 Uhr ? keine Fahrräder mitgenommen werden. Dies gilt vor dem Spiel auf den Fahrten Richtung Darmstadt Innenstadt und Stadion sowie nach dem Spiel auf den Fahrten vom Stadion Richtung Innenstadt sowie in die Stadtteile und den Landkreis.
Bei allen übrigen Fahrten sind Fahrräder weiterhin in gewohntem Umfang erlaubt. In Bussen und Straßenbahnbeiwagen sind es jeweils maximal zwei Räder, in Straßenbahntriebwagen können bis zu vier Fahrräder mitgenommen werden. Kinderwagen und Rollstühle haben jedoch Vorrang.
Wegen der Baustelle in der Nieder-Ramstädter Straße in Höhe der Heinrichstraße müssen Autofahrer mit Behinderungen rechnen. Auf den Linien K und 9 kann es vor Spielbeginn zu Verzögerungen kommen.

Auch nach Spielende setzt die HEAG mobilo zusätzliche Bahnen ein. Sie bringen die Fans als Linie 2 in die Innenstadt und zum Hauptbahnhof. Auf den Linien NE, O und R finden in unregelmäßigen Abständen nach Bedarf Zusatzfahrten statt. Die Linie 671 fährt um 21.12 Uhr ab Darmstadt Hauptbahnhof zurück nach Groß-Umstadt. Die Linie 672 fährt um 20.56 Uhr vom Darmstädter Hauptbahnhof zurück nach Groß-Zimmern und um 21.26 Uhr und 21.41 Uhr zum Dieburger Bahnhof. Die Eintrittskarte ins Stadion gilt auch als Fahrkarte. Ab ca. 20 Uhr wird die Nieder-Ramstädter Straße aus Sicherheitsgründen für ca. ein bis zwei Stunden für Autofahrer gesperrt.

Quelle: HEAG mobilo GmbH


Afrikanische Zwergziegen im Zoo Vivarium Darmstadt haben Zuwachs bekommen

Zoo Vivarium DarmstadtDie drei Afrikanischen Zwergziegen im Zoo Vivarium haben Zuwachs aus dem Opel Zoo aus Kronberg bekommen. Seit zwei Wochen gewöhnen sich die Tiere an ihr neues Gehege und den Kontakt mit den Zoo-Gästen, die die Ziegen streicheln und bürsten dürfen. Neben den zwei Männchen Milo und Lordi und dem Weibchen Emma leben mit den vier Neuzugängen aktuell sieben Afrikanische Zwergziegen im Darmstädter Tiergarten.

Bei den vier Neuzugängen handelt es sich um weibliche Ziegen, die bisher noch namenslos sind. Der Zoo Vivarium möchte den Tieren jetzt Namen geben und bittet seine Besucherinnen und Besucher um kreative Vorschläge. Wer eine schöne Namensidee für die vier Damen hat, kann diese bis zum 30. November 2017 per E-Mail an vivarium [at] darmstadt.de senden. Anschließend werden die passendsten Namen von den Tierpflegern ausgewählt und den Ziegen zugeordnet.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Einbruchsserie in der Innenstadt – Polizei nimmt 54-jährigen Tatverdächtigen fest

PolizeiErmittlungserfolg für Polizei und Staatsanwaltschaft: Beamte der Darmstädter Kriminalpolizei haben einen 54 Jahre alten Tatverdächtigen festgenommen, der für mehrere Einbrüche in Darmstadt in Frage kommt. Der Beschuldigte wurde am Montag (13.11.17) im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung festgenommen. Das Amtsgericht Darmstadt hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen des Vorwurfs des Wohnungseinbruchdiebstahls in zwei Fällen erlassen.

Seit Mitte September wurden mehrere vollendete und versuchte Einbrüche in der Innenstadt bei der Polizei angezeigt. In einer Vielzahl der Taten waren elektronische Geräte wie Mobiltelefone, Tablets, Laptops sowie Spielkonsolen die Beute gewesen. Das Kommissariat 21/22 hatte die Fälle übernommen und war durch intensive und akribische Ermittlungsarbeit sowie Hinweisen schließlich auf die Spur des Ober-Ramstädters gekommen. Die Kriminalbeamten gehen davon aus, dass er für mindestens zehn Delikte als Täter in Frage kommt. Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse beantragte die Staatsanwaltschaft Darmstadt beim Amtsgericht daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 54-Jährigen, der am Montag vollstreckt wurde. Die Polizisten konnten ihn hierbei widerstandslos festnehmen. Bei der Durchsuchung konnte eine größere Menge Bargeld, mögliches Tatwerkzeug sowie elektronische Geräte sichergestellt werden. Ob die Wertgegenstände aus Straftaten stammen, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Der Beschuldigte befindet sich aufgrund des Haftbefehls wegen bestehender Flucht- und Wiederholungsgefahr in Untersuchungshaft.

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen


Wissenschaftsstadt Darmstadt plant durchgehenden Fuß- und Radweg von der Waldkolonie zur Riedbahn

FußgängerDer Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner jüngsten Sitzung die Sanierung sowie den Aus- und Neubau des Fuß- und Radwegs nach Weiterstadt beschlossen. Dies betrifft einen etwa siebenhundert Meter langen Abschnitt zwischen der Staudinger Straße in der Waldkolonie und der Riedbahnstraße / Mainzer Straße an der Gemarkungsgrenze. Auch eine Mittelinsel soll errichtet werden. Die Maßnahme wird in Teilabschnitten bis 2019 umgesetzt.

Darmstadt und Weiterstadt planen in einer kommunalen Kooperation den Lückenschluss der Geh- und Radwegeverbindung zwischen der Waldkolonie und dem Weiterstädter Stadtteil Riedbahn. Der jetzige Geh- und Radweg ist unterschiedlich breit und nördlich der Wiesenstraße sogar nur als gewundener Trampelpfad zwischen der westlich angrenzenden Bebauung und dem östlich angrenzendem Waldrand vorhanden. Eine Radwegeverbindung auf der ehemaligen Riedbahntrasse gibt es bislang nicht. Auf der Mainzer Straße existiert zudem keine Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer. Diesen Missständen soll nun abgeholfen werden. Der vorhandene Geh- und Radweg zwischen der Staudinger Straße und der Wiesenstraße soll auf gleicher Trasse einheitlich mit einer Breite von 3,50 Meter saniert und ausgebaut werden. Anschließend ist als Ersatz für den Trampelpfad bis zur Riedbahnstraße ein neuer Geh- und Radweg entlang der Bebauung auf der Westseite mit einer Breite ebenfalls von 3,50 Meter geplant. Hierzu laufen die Abstimmungen mit der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Darmstadt-Dieburg sowie Hessen-Forst. Der westliche Abschnitt des Gehwegs der ehemaligen Riedbahntrasse als Verbindung zur Riedstraße und zum Grünen Weg soll mit einer Breite von drei Meter ausgebaut werden, der östliche Abschnitt als Verbindung zur Riedbahnstraße / Mainzer Straße mit einer Breite von 3,50 Meter. Zur sicheren Führung der Fußgänger und Radfahrer und zum Anschluss an das vorhandene Fuß- und Radwegenetz ist auf der Riedbahnstraße / Mainzer Straße eine Querungshilfe in Form einer Mittelinsel geplant.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 545 000 Euro. Daran beteiligt sich die Stadt Weiterstadt mit einem Betrag von 100 000 Euro, so dass die Kosten für die Stadt Darmstadt 445 000 Euro betragen. Dazu soll eine Bau- und Finanzierungsvereinbarung mit der Stadt Weiterstadt geschlossen werden. Die Maßnahme ist für das Förderprogramm Bundesklimaschutz in Form eines gemeinsamen Antrages der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Stadt Weiterstadt angemeldet worden. Für die förderfähigen Kosten (Investitionskosten ohne Planungskosten) beträgt die Förderquote 50 Prozent bzw. 62,5 Prozent für Schutzschirmkommunen.

?Wir beenden damit eine lange Zeit der Provisorien und schaffen eine sichere und schnelle Radwegverbindung zwischen beiden Nachbarstädten ? die sich hier als gute Alternative zum Auto anbietet?, sagt Planungs- und Baudezernentin Barbara Boczek. ?Ich freue mich besonders, dass es möglich ist, dieses Projekt mit Weiterstadt gemeinsam zu entwickeln.?

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Magistrat beschließt 4. Umsetzungsphase des Sonderprogramms „2.000 vorbildliche Fahrradabstellplätze“

FahrradDer Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom Mittwoch (15.11.17) die 4. Umsetzungsphase des Sonderprogramms ?2.000 vorbildliche Fahrradabstellplätze? beschlossen. In der Phase, die 2018 realisiert werden soll, werden unter anderem an der Justus-Liebig-Schule 80, am Interimsstandort und dem naturwissenschaftlichen Bereich der Berthold-Brecht-Schule 124, am Stadthaus Frankfurter Straße 59 und am Bahnhof Kranichstein 35 Abstellhilfen für Fahrräder aufgestellt. Auch wurde ein Bedarf an sicheren Abstellhilfen für Tretroller / Scooter erkannt. Daher sollen unter anderem an der Akademie für Tonkunst neben 47 Abstellhilfen für Fahrräder auch 16 Abstellhilfen für Tretroller / Scooter realisiert werden. An der Frankensteinschule neben 94 Abstellhilfen für Fahrräder auch 184 Abstellhilfen für Scooter / Tretroller und an der Elly-Heuss-Knapp-Schule neben 24 Abstellhilfen für Fahrräder auch 76 Abstellhilfen Scooter / Tretroller. Insgesamt sollen mit der 4. Umsetzungsphase 855 Abstellhilfen, davon 284 für Tretroller / Scooter realisiert werden. Die Kosten betragen rund 130.000 Euro.

Verkehrsdezernentin Dr. Barbara Boczek dazu: ?Mit der vierten Umsetzungsphase unseres Sonderprogramms führen wir unseren Weg hin zu einer flächendeckenden Ausstattung mit Fahrradabstellhilfen konsequent fort. Bereits jetzt haben wir im Stadtgebiet rund 2.000 neue Abstellhilfen geschaffen, die die Situation für die Radfahrerinnen und Radfahrer an vielen Stellen im Stadtgebiet deutlich verbessert hat. Das Programm stellt damit einen weiteren wichtigen Baustein einer zukunftsorientierten Radverkehrsplanung in unserer Stadt dar.?

Neben dem für das nächste Jahr geplanten Ausbau sollen außerdem noch vier Restmaßnahmen aus der 3. Umsetzungsphase des Programms realisiert werden. Hierbei werden an der Mornewegschule 107 Abstellhilfen für Fahrräder und 32 für Tretroller / Scooter installiert, 392 Abstellhilfen für Fahrräder an der Lichtenbergschule, 20 am Mollerhaus und 200 an der Georg-Büchner-Schule. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 111.400 Euro. ?Während der laufenden Bearbeitung des Sonderprogramms wurde außerdem zusätzlicher Stellhilfebedarf bei Grundschulen und Kindertagesstätten und in hochverdichteten Stadtvierteln mit Blockbebauung wie etwa Martinsviertel, Johannesviertel, Bessungen im öffentlichen Straßenraum erkannt. Weiterer Ausbaubedarf besteht auch an ÖPNV-Haltestellen sowie Verwaltungsstandorten und sonstigen öffentlichen Einrichtungen. Um dem Sicherheitsbedürfnis Rechnung zu tragen werden zukünftig an einigen Radabstellanlagen Überdachungen oder Ergänzungen mit Fahrradboxen verwirklicht werden?, erläutert Boczek weiter.

Im Februar 2015 hatte die Stadtverordnetenversammlung bereits den Umsetzungsphasen 1 und 2 und im Frühjahr 2016 der Umsetzungsphase 3 zugestimmt, die ein Investitionsvolumen von rund 500.000 Euro umfassten. Dabei wurden Abstellmöglichkeiten an folgenden Standorten geschaffen: Viktoriaschule, Justus-Liebig-Schule, Luisenstraße, Riegerplatz, Eleonorenschule, Mühltalbad Eberstadt, Arheilger Mühlchen, Stadtteilschule Arheilgen, Bezirksbad Bessungen, Ludwig-Georgs-Gymnasium, Hauptbahnhof Ost und Nordbahnhof, Eberstädter Marktplatz, am Kennedyplatz und am Familienbad Woog. Mit der zum Sommer 2016 weiterentwickelten Klimaschutzinitiative des Bundes ist es außerdem möglich, Fördermittel für Maßnahmen abzurufen. Der Fördersatz beträgt 50 Prozent der förderfähigen Kosten bzw. bei finanzschwachen Kommunen 62 Prozent der förderfähigen Kosten. Solange die Stadt unter dem Kommunalen Schutzschirm steht, kommt der erhöhte Fördersatz zur Anwendung. Förderbeträge für Radabstellanlagen sollen zukünftig gebündelt werden. Radabstellanlagen bei Neubaumaßnahmen (z. B. Nordbad) sowie bei Sanierungen und Erweiterungen von vorhandenen Anlagen an öffentlichen Einrichtungen können so Förderungen erhalten.

Das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt hat 2015 einen ?Leitfaden Fahrradabstellanlagen? entwickelt, um alle wichtigen Informationen gebündelt weitergeben zu können. Dieser hier abrufbar. Interessierten Betrieben, Wohnungsbauunternehmen oder Architekten sendet das Amt gerne auch Exemplare zu oder steht ihnen beratend zur Seite.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Festnahme nach Auseinandersetzung auf Luisenplatz

PolizeiNach einer körperlichen Auseinandersetzung auf dem Luisenplatz, im Bereich des Eingangs zum Luisencenter, nahmen alarmierte Polizeibeamte am Dienstagabend (14.11.17) gegen 17.00 Uhr einen 31-jährigen Mann aus Darmstadt fest. Aus bislang nicht bekannten Gründen attackierte der 31-Jährige drei Personen. Offenbar kannten sich die Kontrahenten untereinander. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden zwei Frauen sowie ein Mann bei der Auseinandersetzung verletzt und trugen zum Teil Bisswunden davon. Die Verletzten wurden durch die Besatzung zweier Rettungswagen medizinisch versorgt. Der festgenommene Darmstädter musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat dauern derweil an.

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Eberstädter Kinder- und Jugendhaus „Go In“ wird von der Stiftung „Children for a better World“ gefördert

Das kommunale Kinder- und Jugendhaus ?Go In? in Eberstadt erhält eine Förderung durch die Stiftung Children for a better World. Es hat sich damit gegen drei Mitbewerber durchgesetzt. Seit bereits sechs Jahren bietet das Go In für alle Kinder und Jugendlichen in Eberstadt ein interkulturelles Kochen zweimal in der Woche nach der Schule an. Das gemeinsame Kochen ist aus dem Bedarf entstanden, Kindern und Jugendlichen nach der Schule Essen anzubieten, und hat sich seitdem weiterentwickelt. ?Mittlerweile geht es beim gemeinsamen Kochen?, so Kinder-und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz, ?nicht nur um das Stillen von Hunger, sondern um noch viele Themen mehr, wie gesunde Ernährung, kostenbewusstes Umgehen beim Einkauf, Förderung der Selbstständigkeit und Förderung der kulturellen Identität.?

Jugendamtsleitung Thomas Gehrisch ergänzt: ? Es ist immer wieder toll zu beobachten, wie viel Kindern und Jugendliche durch das gemeinsame Kochen lernen können. Besonders wichtig ist uns daher, dass die Kinder und Jugendlichen möglichst viel selbst tun können. Mit Hilfe ihres wachsenden Wissens können sie mit neuen Ideen ihre Mahlzeiten zu Hause positiv beeinflussen.? Die Kinder und Jugendlichen entscheiden selbst, was gekocht wird, müssen einen Einkaufsplan erstellen und auch selbst einkaufen gehen. Erst dann wird gemeinsam gekocht, gegessen und natürlich aufgeräumt und gespült. Die Pädagoginnen und Pädagogen im Kinder- und Jugendhaus achten darauf, dass immer ein ausgewogenes und gesundes Essen gekocht wird, denn ?eine regelmäßige und gesunde Ernährung?, betont Akdeniz, ?hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit, die Lebensfreude und die Zukunftschancen. Sie ist eine unverzichtbare Grundlage für die körperliche, geistige und seelische Entwicklung der Kinder. Daher freue ich mich sehr, dass unser kommunales Kinder- und Jugendhaus Go In dank der hervorragenden Arbeit des interkulturellen Kochens von der Stiftung Children for a better World ausgewählt wurde.?

Das kommunale Kinder- und Jugendhaus Go In in Eberstadt ist eine Einrichtung des Jugendamts der Wissenschaftsstadt Darmstadt und steht zu folgenden Zeiten allen Kindern und Jugendlichen offen: montags 14 bis 21 Uhr, dienstags 14 bis 17. 30 Uhr (Teenietag, zehn bis 13 Jahre), mittwochs 14 bis 21 Uhr, donnerstags 14 bis 20 Uhr, freitags 14 bis 18 Uhr. Zu erreichen ist es unter der Adresse Kirnbergerstraße 12, Telefon: 06151- 56050, E-Mail jugendzentrum.go-in [at] darmstadt.de Die Kinderhilfsorganisation Children for a better World e.V. wurde 1994 unter dem Leitgedanken ?Mit Kindern. Für Kinder!? gegründet. Neben dem sozialen Engagement von Kindern und Jugendlichen steht die Linderung der gravierenden Folgen von Kinderarmut in Deutschland im Fokus ihrer Arbeit. Ein wichtiger Aspekt in allen Förderentscheidungen ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an den eigenen sowie an geplanten Projekten. Mit der Förderung des ?Children-Mittagstisches? will die Stiftung zur gesunden Ernährung der Kinder und Jugendlichen und somit auch zu mehr Konzentrationsfähigkeit beitragen.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Wasserrohrbruch

Wegen Reparaturarbeiten infolge eines Wasserrohrbruchs in der Klappacher Straße auf der Höhe des Polizeipräsidiums, wird die Straße zwischen der Nieder-Ramstädter-Straße und der Landskronstraße voraussichtlich bis zum Mittwoch (15.11.17), 24 Uhr, für den Durchgangsverkehr voll gesperrt sein. Die Zufahrten zum Polizeipräsidium und zum Marienhospital sind für Anliegerinnen und Anlieger weiterhin über die Nieder-Ramstädter-Straße möglich. Ortskundigen Verkehrsteilnehmern wird geraten, die Baustelle weiträumig zu umfahren.


Fortsetzung der polizeilichen Schwerpunktkontrollen in der Innenstadt

PolizeiZivile und uniformierte Polizeibeamte haben im Laufe des Montags (13.11.17) intensive und umfassende Kontrollen an neuralgischen Punkten durchgeführt. Der Einsatz im Darmstädter Stadtgebiet ist Teil der südhessenweiten Schwerpunktmaßnahme zur Intensivierung der Bekämpfung der Straßenkriminalität, die am 18. Oktober 2017 in Darmstadt ihren Auftakt fand. Im Fokus des polizeilichen Konzepts stehen insbesondere die Straftäter, die in Zusammenhang mit Drogen aufgefallen sind und für eine Vielzahl von Straftaten im Bereich der Eigentums- und Vermögensdelikte in Betracht kommen. Diese Gruppe gilt es mit solchen und gleichgelagerten Kontrollen aus der Anonymität zu holen.

Mit Unterstützung der Hessischen Bereitschaftspolizei haben Beamte des 2. Polizeireviers und Zivilfahnder der Polizeidirektion Darmstadt Dieburg insgesamt über 100 Personen am Bahnhofsvorplatz, am Luisenplatz, am Georg-Büchner-Platz sowie in der gesamten Innenstadt überprüft. Drei Viertel der Kontrollierten waren bereits wegen Drogen-, Diebstahls- und Körperverletzungsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten. Bei den Kontrollen stellten die Beamten Rauschgift in Form von Heroin und Marihuana sicher. In einem Fall waren die Drogen in zehn Tütchen verkaufsfertig abgepackt, weshalb eine Anzeige wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet wurde. Ein Kontrollierter war zudem zur Aufenthaltsermittlung durch die Staatsanwaltschaft Darmstadt gesucht.

Nach jüngsten Taschendiebstählen in Darmstadt konnten Zivilfahnder mehrere Personen kontrollieren, die mit „Bettelkarten“ energisch Passanten ansprachen. Eine folgende Überprüfung ergab, dass sie alle einschlägig wegen Taschen- und Trickdiebstahls in Erscheinung getreten sind. Sie erhielten einen Platzverweis. Inwieweit sie für angezeigte Diebstähle der letzten Tage in Betracht kommen, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen.

Auch heute wurde die Arbeit der Polizei von vielen Bürgerinnen und Bürgern positiv wahrgenommen. Weitere Kontrollen sind geplant und werden zeitnah fortgesetzt.

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen


6. welcomeBazar des Kinderschutzbundes Darmstadt

Der Kinderschutzbund Darmstadt veranstaltet am Samstag, den 18.11. 2017 zum sechsten Mal den welcomeBazar im Welcome Hotel am Karolinenplatz 4 unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jochen Partsch.

Von 10 bis 17 Uhr wird neue und sehr gut erhaltene Damen-, Herren- und Kinderbekleidung für den guten Zweck verkauft. Auch hochwertige Mode und Accessoires werden angeboten.

Mittlerweile hat sich diese jährlich im Spätherbst stattfindende Wohltätigkeitsveranstaltung in der Region etabliert und zieht immer mehr Stammpublikum an. Auch bei den zahlreichen großzügigen privaten Spendern und Unterstützern aus der Darmstädter Wirtschaft ist der welcomeBazar zu einer festen Größe geworden.

In den ersten fünf Jahren konnten Spenden von insgesamt ca. 90.000 Euro an den Kinderschutzbund übergeben werden. In diesem Jahr wird voraussichtlich die Marke von 100.000 Euro überschritten. Der Gesamterlös der Benefizveranstaltung fließt 2017 dem Projekt ?Kinderkrankenpflegerinnen besuchen Familien? des KSB Darmstadt zu.


Kanaluntersuchung in der Dolivostraße

Von Montag, 13. November 2017, bis Freitag, 15. Dezember 2017, werden in der Dolivostraße zwischen der Feldbergstraße und der Rößlerstraße die Abwasserkanäle untersucht. Wegen einer Einbahnstraßenregelung ist die Dolivostraße in diesem Zeitraum von der Rößlerstraße aus nicht befahrbar. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den örtlichen Umleitungsschildern zu folgen.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Merck bestätigt trotz herausforderndem 3. Quartal Ausblick für 2017

MerckMerck hat im 3. Quartal 2017 Konzernumsätze auf dem Niveau des Vorjahres erzielt. Das EBITDA vor Sondereinflüssen ging bedingt durch höheren Aufwand für Forschung und Entwicklung, Vorbereitungen zu den Markteinführungen bei Healthcare sowie die Geschäftsentwicklung bei den Flüssigkristallen um ?8,3 % zurück.

Der Konzernumsatz wuchs im 3. Quartal um 0,1 % und hielt sich mit 3,7 Mrd. ? auf Vorjahresniveau (Q3 2016: 3,7 Mrd. ?). Getragen von den Unternehmensbereichen Healthcare und Life Science stiegen die Konzernumsätze dabei organisch um 4,2 %. Dem standen jedoch negative Währungseffekte in Höhe von ?3,7 % gegenüber, die hauptsächlich auf den gegenüber dem Euro schwächeren US-Dollar zurückgingen. Portfoliobedingt gingen die Umsätze um ?0,4 % zurück. Geographisch betrachtet trugen alle Berichtsregionen zum organischen Wachstum des Konzerns bei.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen, die wesentliche Ertragskennzahl von Merck, sank im 3. Quartal um ?8,3 % auf 1,1 Mrd. ? (Q3 2016: 1,2 Mrd. ?), was im Wesentlichen auf die höheren Forschungs- und Entwicklungskosten im Unternehmensbereich Healthcare sowie die Normalisierung der Marktanteile bei Flüssigkristallen zurückzuführen ist. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag bei 28,9 % und somit unter dem Vorjahresquartal (Q3 2016: 31,5 %). Das Konzern-EBIT wuchs insbesondere aufgrund des Gewinns aus dem Verkauf des Biosimilars-Geschäfts um 33,3 % auf 901 Mio. ? (Q3 2016: 676 Mio. ?). Das Konzernergebnis stieg um 41,1 % auf 645 Mio. ? (Q3 2016: 457 Mio. ?). Das Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen sank indes im 3. Quartal 2017 um ?11,2 % auf 1,51 ? (Q3 2016: 1,70 ?).

Zum 30. September 2017 hat Merck seine Nettofinanzverbindlichkeiten, die hauptsächlich aus dem Zukauf von Sigma-Aldrich resultieren, auf 10,5 Mrd. ? zurückgeführt (31.12.2016: 11,5 Mrd. ?). Zum 30. September 2017 beschäftigte Merck weltweit knapp 53.000 Mitarbeiter.

Merck wächst in den ersten neun Monaten organisch Von Januar bis September 2017 stiegen die Umsatzerlöse von Merck um 2,5 % auf 11,5 Mrd. ? (Jan.-Sept. 2016: 11,2 Mrd. ?). Diese Steigerung ist auf ein organisches Umsatzwachstum von 3,2 % zurückzuführen. Leicht negative Währungseffekte wirkten sich in den ersten neun Monaten mit ?0,2 % auf den Konzernumsatz aus. Merck erzielte in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 ein EBITDA vor Sondereinflüssen in Höhe von 3,4 Mrd. ?, das damit auf Vorjahresniveau lag (Jan.-Sept. 2016: 3,4 Mrd. ?). Das Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen stieg in den ersten neun Monaten 2017 leicht um 1,3 % auf 4,85 ? (Jan.-Sept. 2016: 4,79 ?).

Quelle: Merck KGaA


Gutachten zur Lichtwiesenbahn unterstreicht Notwendigkeit des Projekts – Busse lösen Kapazitätsnachfrage nicht

Lichtwiesenbahn / Bild: HEAG mobiloDie Lichtwiesenbahn wird ein integraler Bestandteil der Mobilität in der schnell wachsenden Wissenschaftsstadt Darmstadt sein. Dies ist, kurz gefasst, die Kernbotschaft, eines externes Gutachten zu dem Straßenbahnprojekt, das Stadt und Heag mobilo gemeinsam in Auftrag gegeben hatten ? unter anderem, um die von Kritikern als Alternative vorgeschlagenen Busangebote zu untersuchen ? und das nun vorliegt. Das Gutachten des Ingenieurbüros PTV Transport Consult GmbH aus Karlsruhe unterstreicht, dass die Lichtwiesenbahn die optimale Variante ist, um den Campus Lichtwiese zukunftsfähig an das Darmstädter Nahverkehrsnetz anzubinden und entkräftet damit wiederholt geäußerte Kritik an dem Vorhaben.

Steven Pfisterer, Projektleiter bei PTV und dort für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen zuständig, bestätigt die Nutzen-Kosten-Untersuchung zur Lichtwiesenbahn. Sie entspreche den Berechnungsvorgaben, wie sie vom Fördermittelgeber verlangt werden. Die Gegenargumente gegen die Lichtwiesenbahn seien, so Pfisterer, ?nicht nachvollziehbar?. Die von Kritikern des Straßenbahnprojekts vorgeschlagenen alternativen Buskonzepte lösten die Kapazitätsprobleme nicht; zudem seien die Fahrtzeiten oder die Bedienqualität unattraktiver als das bereits bestehende Angebot oder sie brächten für das Woogsviertel keine Entlastung.

Eine Straßenbahn zum Campus Lichtwiese sei, heißt es im Gutachten, eindeutig die ?optimale Variante?, weil die Investitionen die Leistungsfähigkeit des Gesamtnetzes deutlich erhöhen. Darüber hinaus stelle sie zu Vorlesungszeiten die notwendige Kapazität sicher. Ohne die Realisierung der Lichtwiesenbahn wären künftig in der Spitze 16 Busse pro Stunde und Richtung notwendig. Dies würde den Luisenplatz und das Woogsviertel weiter durch Busse belasten. Die Straßenbahn habe dagegen das Potenzial, das Fahrgastaufkommen weiter zu steigern. Es sei vielfach nachgewiesen, dass durch neue Straßenbahnstrecken weitere Fahrgäste vom Pkw für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) gewonnen werden können. Der höhere Fahrkomfort und die umsteigefreie Anbindung der TU an die Innenstadt und den Hauptbahnhof spreche viele Menschen an. Neben den vielen Studierenden profitierten auch die 2500 Beschäftigten der Universität auf der Lichtwiese.

Die Straßenbahn sei zukunftsfähig. Dafür sprechen der hohe Beförderungskomfort, der elektrische Antrieb und die Kapazitätsreserven. ?Straßenbahnen sind nicht nur Hochleistungs-ÖPNV, sondern sie können auch einen Beitrag zur Verbesserung der Stadtgestaltung leisten?, sagt der Gutachter. Pfisterer widerspricht damit jenen, die behaupteten, die Straßenbahn habe negative Effekte auf das Lichtwiesenareal. Der Einsatz von Shuttle-Bussen erfordere eine versiegelte Fahrbahn, der Einsatz von Rasengleis verhindere jedoch Bodenversiegelung in größerem Umfang. ?Die Lichtwiesenbahn mit der neuen Linie 2 bietet ein hochwertiges, umsteigefreies Angebot mit dichten Takten?, lautet das Fazit des Verkehrsexperten.

Barbara Boczek, Bau- und Verkehrsdezernentin der Wissenschaftsstadt Darmstadt, sieht Darmstadt mit der Lichtwiesenbahn auf dem richtigen Weg: ?Die Untersuchung hat sich noch mal mit allen Aspekten des Projekts befasst und alle denkbaren Alternativen gewürdigt. Die Aussage des Gutachtens ist eindeutig: Auf Basis der Straßenbahn können wir ? auch im Hinblick auf unsere Klimaziele ? die Herausforderungen der Mobilität in unserer Stadt meistern. Unser Ziel muss es daher sein, die Planung der Lichtwiesenbahn im kommenden Jahr zügig abzuschließen.?

Alle wichtigen Argumente für die Lichtwiesenbahn hat Heag mobilo in einem Faltblatt zusammengefasst. Es ist im Kundenzentrum am Luisenplatz erhältlich. Das Faltblatt sowie das Gutachten von PTV sind zudem auf der Internetseite www.heagmobilo.de/lichtwiesenbahn als Download verfügbar.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Bild: HEAG mobilo


Linie H: Haltestellen entfallen in der Heimstättensiedlung

Wegen Bauarbeiten in der Anne-Frank-Straße fährt die Linie H von Montag (13.) an bis einschließlich 27. November 2017 eine Umleitung. Die Haltestellen ?Hannah-Arendt-Weg? und ?Anne-Frank-Straße? entfallen, Fahrgäste werden gebeten, auf die Ersatzhaltestelle in der Fünfkirchner Straße auf Höhe der Hausnummer 9 auszuweichen.


Volkshochschule bietet Rundgang in der Neuen Synagoge und dem Museum der Jüdischen Gemeinde an

Die Volkshochschule der Wissenschaftsstadt Darmstadt bietet für Sonntag, 19. November 2017, von 14:30 bis 16:30 Uhr einen Rundgang in der neuen Synagoge und im Museum der Jüdischen Gemeinde an. Interessierte können sich ab sofort unter vhs [at] darmstadt.de oder persönlich bei der Volkshochschule Darmstadt, Justus-Liebig-Haus, Große Bachgasse 2, 64283 Darmstadt, Telefon 06151/13-3033 oder 3049 oder 3949 oder 3950 anmelden, Kursnummer 102.15. Die Kosten betragen 6 Euro.

Die Neue Synagoge in Darmstadt gilt als eines der ersten modernen jüdischen Gotteshäuser: Erbaut 1988 vom Architekten Prof. Alfred Jacoby, mit markanten Glasfenstern des englischen Künstlers Brian Clarke ist die Synagoge heute Heimat von 650 Darmstädterinnen und Darmstädtern jüdischen Glaubens. 2018 steht das 30jährige Jubiläum an. Der Rundgang zeigt die Synagoge selbst (mitsamt der Thorarollen), führt aber auch zum Jüdischen Gemeinde-Museum und Modell der Liberalen Synagoge von Christian Häussler.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Akademie für Tonkunst: Konzerte im November 2017

Akademie für TonkunstDie Akademie für Tonkunst bietet am Freitag, 17. November 2017, um 19.30 Uhr, eine Gitarrensoirée an. Studierende der Klasse Tilman Hoppstock spielen Werke von Francisco Tarrega, Isaac Albéniz, und Giulio Regondi.

Die Harfenklasse von Annegret Konrath präsentiert sich am Montag, 20. November 2017, um 19 Uhr, mit einem Harfenensemble-Konzert. Auf dem Programm stehen Werke von Christoph Pampuch, Annie Challan, Scott Joplin und Georges Bizet.

Ein Konzert im Rahmen der Künstlerischen Reifeprüfung im Fach Gesang gibt es am Mittwoch, 22. November 2017, um 19 Uhr. Felix Joshua Boege (Bass), der sein Studium in der Klasse von Elisabeth Schmock absolviert hat, präsentiert Auszüge aus Werken von Wolfgang Amadeus Mozart (Le nozze di Fagaro, Die Entführung aus dem Serail) und Charles Gounod (Faus).

Die Veranstaltungen finden im Wilhelm-Petersen-Saal der Akademie für Tonkunst, Ludwigshöhstraße 120, 64285 Darmstadt, statt. Der Eintritt ist frei.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


14. Bundesweiter Vorlesetag

BuchDie Wissenschaftsstadt Darmstadt beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am bundesweiten Vorlesetag am 17. November 2017. Vierzehn Lesungen werden von der Stadt Darmstadt organisiert.

In nicht-öffentlichen Lesungen engagieren sich: Stadträtin Rita Beller in der Kindertagesstätte ?Wurzel?. Die Kindertagesstätte ?Am See? beteiligt sich mit eigenen Vorlesepaten, auf Stadträtin Iris Behr dürfen sich gleich zwei Kindertagesstätten freuen, sie liest in der Kita Thomasstraße und in der ASB Kita Schlesierstraße. Stadträtin Doris Fröhlich geht für eine Lesestunde in den Glockenturm in Eberstadt, wo die Kinder des Naturkindergartens auf sie warten. Bunt wird es mit dem Kulturreferenten der Stadt Darmstadt; Prof. Dr. Ludger Hünnekens geht in die Villa Kunterbunt nach Arheilgen wo 4- bis 6-Jährige seinen Geschichten lauschen und ihn eine Stunde lang befragen dürfen. Stadtverordnete Anne Marquardt liest in der integrativen Kita St. Elisabeth. Im Literaturhaus Darmstadt wird es an diesem Tag turbulent. Ab 8.30 Uhr liest Oberbürgermeister Jochen Partsch Kindern, die aus der Kita ?An der Nachtweide? und aus der Kita ?St. Fidelis? ins städtische Literaturhaus kommen vor. Ebenfalls im Literaturhaus Darmstadt, ab 10 Uhr, warten Kinder der Kita ?Regenbogenland? auf eine Lesung mit der Stadtverordneten Dr. Anna Zdiara.

Die Grundschule Georg-August-Zinn-Schule organisiert einen internen Vorlesetag mit eigenen Vorlesepaten.

Bei öffentlichen Lesungen werden MdB Daniela Wagner um 10 Uhr in der Elly-Heuss-Knapp-Schule einer Grundschulgruppe aus einem ihrer Lieblingsbüchern vorlesen. Stadtverordneter Tim Huß liest um 10 Uhr in der Krabbelkiste der h_da (Schöfferstraße 8); Stadtverordneter Philip Krämer liest um 10.30 Uhr in der Kinderkrippe der TU Darmstadt (El-Lissitzky-Straße 7).

Sozialdezernentin Barbara Akdeniz liest eine Woche später, am 24. November, in einer nicht-öffentlichen Veranstaltung in der Kindertagesstätte Rasp-Nuri-Haus.

Auf www.vorlesetag.de gibt es weitere Informationen zum Vorlesetag 2017.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt zum sechsten Stadtteilforum in Eberstadt ein

Nachdem beim fünften Stadtteilforum Eberstadt im Mai 2017 Mitwirkende von drei Thementischen ihre Überlegungen und Ideen zum Verkehr in Eberstadt, zur Planung des Klinikgeländes in Eberstadt und für eine bewegte Modaupromenade an den Magistrat übergeben haben, lädt die Wissenschaftsstadt Darmstadt in Kooperation mit dem Koordinationsteam interessierte Bürgerinnen und Bürger nun zum sechsten Stadtteilforum in Eberstadt am Freitag (17.11.17) von 18 Uhr bis 20 Uhr in die Aula der Gutenbergschule, Gabelsbergerstraße 4 bis 8 ein, um den Prozess fortzuführen und weiter das Gespräch zu suchen.

?Das Interesse der Eberstädterinnen und Eberstädter, den Stadtteil gemeinsam weiter zu entwickeln ist durchgehend hoch und viele Bürgerinnen und Bürger bringen sich hierfür ehrenamtlich ein. Es braucht diesen Raum für Austausch und Diskussion über Zukunftsthemen Eberstadts. Wichtig ist auch, dass es uns gelingt, im Dialog andere Perspektiven auf die Themen zu eröffnen. Dafür bieten wir den Bürgerinnen und Bürgern beim nunmehr sechsten Stadteilforum in Eberstadt wieder die Gelegenheit?, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch die Zielsetzung. ?Viele Rückmeldungen kamen zur Vorstellung der Planungsentwürfe zur Umgestaltung der Heidelberger Landstraße. Deshalb wurde nach dem Stadtteilforum im Mai ein gut besuchter Werkstattabend durchgeführt, um den Planungsstand vertieft vorzustellen und auf dieser Basis konkrete Anregungen einzusammeln. Derzeit sind allerdings keine Mittel für die Umsetzung der Planung etatisiert. Unter Aspekten der derzeitigen Haushaltslage wird die Stadt aber einen Vorschlag machen, was mit dem Engagement der Eberstädterinnen und Eberstädter umgesetzt werden kann?, so Planungsdezernentin Barbara Boczek. ?Über die erwähnten Punkte hinaus werden wir zu den Ideen, die im letzten Stadtteilforum an den Magistrat übergeben wurden, erste Rückmeldungen zum weiteren Umgang geben. Auch dafür ist das Stadtteilforum der richtige Ort?, erklären Oberbürgermeister Jochen Partsch und die Stadträtinnen Barbara Boczek und Barbara Akdeniz abschließend.

Beim sechsten Stadtteilforum geht es um erneute Rückmeldungen zu den übergebenen Ideen und Vorschlägen zu den Themen ?Verkehr in der Ortsmitte Eberstadt?, ?Anforderungen an die Planung des Klinikgeländes Eberstadt? und ?bewegte Modaupromenade? an den Magistrat. Außerdem gibt es in jedem Stadtteilforum die Tagesordnungspunkte ?Neues aus Eberstadt? und ?Fragen und Anregungen von Eberstädter Bürgerinnen und Bürgern?, bei denen sich alle einbringen können.

Zum 6. Stadtteilforum sind alle Bürgerinnen und Bürger Eberstadts, Vereine, Institutionen und Stadtverordnete herzlich eingeladen.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Aktionstag Mineralogie beim Hessischen Landesmuseum Darmstadt

Mineralien - Bild: Hessisches Landesmuseum DarmstadtDas Hessische Landesmuseum Darmstadt stellt die »Mineralogie« am 19. November 2017 von 11 bis 17 Uhr in den Mittelpunkt. In Vorträgen und Führungen werden unterschiedliche Facetten dieses komplexen Themenfeldes für interessierte Besucher jeden Alters aufgezeigt. Darüber hinaus kann der Besucher seine mitgebrachten Mineralien von einem Expertenteam bestimmen lassen.

Die Mineraliensammlung gehört zu den ältesten Sammlungen des Museums. Sie geht auf das großherzogliche »Naturalien Cabinett« zurück. Derzeit umfasst sie etwa 33.000 Exemplare. Die Sammlung ist weltweit angelegt. Zu ihren Besonderheiten gehören die Sammlung Ruppenthal, Mineralstufen von besonderer Form- und Farbschönheit sowie eine große Belegsammlung von Mineralien aus dem Odenwald. Das HLMD ist im Besitz einer der wichtigsten Belegsammlungen für den Odenwald, da inzwischen sehr viele Steinbrüche in der Region stillgelegt wurden. Wir sehen uns verpflichtet, wichtiges und unersetzliches geowissenschaftliches Referenzmaterial zu erhalten, das die Grundlage heutiger geochemischer Forschung bildet. Da der Bergbau erloschen ist und durch Rekultivierung kaum noch Material zugänglich ist, sind gerade diese historischen Sammlungen unersetzlich. Der Odenwald mit seinem Areal von rund 2500 km² ist mit über 400 Mineralarten aus etwa 70 Fundorten reich an Mineralienfundstellen. Diese Anzahl entspricht etwa 10 % der weltweit vorkommenden Mineralarten.

PROGRAMM

11.15 Uhr
»Baryte aus dem Odenwald II ? Knosberg und Otzberg«
Vortrag von Klaus Belendorff, Münster
Vortragssaal, UG

12.15 Uhr
»USA-Exkursion: Von Kalifornien zum Yellowstone Nationalpark«
Vortrag von Christian Bracke, Griesheim
Vortragssaal, UG

13.30 ? 14.30 Uhr
»Mineralienbestimmung«
Erd- und Lebensgeschichte, 1. OG
14.00 Uhr

»Die Mineralogische Sammlung des HLMD«
Öffentliche Wissenschaftlerführung mit Dr. Gabriele Gruber
Treffpunkt: Haupthalle

15.00 Uhr
Familienausflug zur Natur, für Besucher ab 6 Jahren
»Eine Reise durch die Erdzeiten«
mit Dr. Ulrike Kiehne
Treffpunkt: Haupthalle

Alle Angebote sind kostenfrei, lediglich Museumseintritt, max. 25 Teilnehmer je Führung und Familienausflug, Teilnahmekarten für alle Angebote am Veranstaltungstag an der Museumskasse, keine Vorreservierung möglich

Eintritt
6 Euro, ermäßigt 4 Euro
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

Quelle & Bild: Hessisches Landesmuseum Darmstadt


HEAG mobilo-App erreicht 20.000 Downloads

HEAG mobilo-App / Bild: HEAG mobilo GmbHSeit mehr als einem Jahr steht Bus- und Bahnnutzern in Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg mit der HEAG mobilo-App ein praktischer Helfer im ÖPNV-Alltag zur Verfügung. Mittlerweile wurde die App mehr als 20.000 Mal aus dem App- und Google Play Store heruntergeladen.
?Die vielen Downloads und die hohe Zahl der täglichen Nutzer zeigen, dass unsere HEAG mobilo-App gut ankommt?, freut sich Michael Dirmeier, Geschäftsführer der HEAG mobilo. ?Uns war von Anfang an wichtig, dass die App leicht verständlich ist und alle relevanten ÖPNV-Informationen einfach bündelt?, so Dirmeier weiter. Dennoch dürfe sich der Verkehrskonzern auf diesem Erfolg nicht ausruhen.

Zahlreiche Erweiterungen geplant

Schon in naher Zukunft will die HEAG die Fahrplan-App um weitere Funktionen ergänzen. Voraussichtlich Anfang nächsten Jahres werden auch viele Regionallinien, die im Landkreis Darmstadt-Dieburg unterwegs sind, auf der integrierten Google-Maps-Karte und mit ihrer aktuellen Liveposition angezeigt werden. ?Gerade in ländlichen Gebieten, wo eine aufwändige Haltestelleninfrastruktur mit dynamischen Anzeigern nicht bezahlbar ist, bietet die App Fahrgästen einen echten Mehrwert?, betont Dirmeier.
Die HEAG mobilo-App ist auch in die Digitalisierungsstrategie Darmstadts eingebunden. In diesem Zusammenhang stehen auch Verknüpfungen zu ergänzenden Mobilitätsangeboten wie Carsharing und Mietfahrrädern oder auch Handyticketing und Funktionen zur barrierefreien ÖPNV-Nutzung auf der Agenda. Bei allen geplanten Erweiterungen setzt die HEAG mobilo bei ihrer App weiterhin auf einfache Bedienbarkeit und nützli che Zusatzfunktionen. ?Nur so sind wir mit unserer App weiterhin erfolgreich?, so Dirmeier abschließend.

Die wichtigsten Funktionen der App im Überblick

  • Der ?Abfahrtsmonitor? zeigt für jede Haltestelle, wann die nächste Linie kommt ? auch dort, wo es bislang keine dynamischen Fahrgastinformationsanzeiger gibt.
  • Die Fahrzeugortung zeigt auf einer Karte, wo sich alle Busse und Bahnen gerade befinden.
  • Alle Verkehrsinformationen sind auf Wunsch per Push-Nachricht verfügbar.
  • Dank der GPS-Ortung werden alle Haltestellen in der Umgebung angezeigt.
  • Über die Feedback-Funktion ist eine Kontaktaufnahme zur HEAG mobilo schnell möglich.
  • Die Funktionen auf dem Startbildschirm sind individuell gestaltbar.

Quelle & Bild: HEAG mobilo GmbH


Mehrere leicht Verletzte bei einem Küchenbrand in der Heimstättensiedlung

FeuerwehrIn einem Mehrfamilienhaus in der Heimstättensiedlung kam es am Freitagabend (10.11.17) aus noch ungeklärter Ursache zu einem Küchenbrand, in dessen Verlauf sich 11 Bewohner in Folge der Rauchentwicklung leicht Verletzten. Die Verletzten Bewohner wurden noch an der Einsatzstelle durch den Notarzt und den Rettungsdienst versorgt. Ein übergreifen der Flammen auf die gesamte Küche oder die Wohnung konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Darmstadt verhindert werden.

Quelle: Feuerwehr Darmstadt


Quelle: www.darmstadtnews.de

CNN
Der Spiegel

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